LinkedIn: Neue Möglichkeiten fürs Video-Advertising

Die Plattform LinkedIn hat in den letzten Monaten die Möglichkeiten für das Schalten von Video-Ads umfangreich ausgebaut. Sowohl über Creator, im journalistischen Umfeld, als auch über neue Formate können Video-Ads effizient ausgespielt werden.

 

Thought Leader Ads

Zum einen startete LinkedIn ein Creator-Monetarisierungsprogramm im B2B-Bereich – unter anderem mit der Möglichkeit, per Thought Leader Ads ausgewählte Beiträge von Content-Creator*innen zu sponsern. Dies sorgt für eine höhere Glaubwürdigkeit und lässt sich außerdem mit den Targeting-Optionen von LinkedIn verknüpfen. Für beide Parteien ist das System eine Win-Win-Situation: LinkedIn-Creator*innen können auf neue Monetarisierungsoptionen für ihre Inhalte zugreifen, Unternehmen hingegen können Creatormarketing betreiben, ohne selbst Corporate-Influencer*innen etablieren zu müssen.
Besonders lohnt sich jedoch das neue Programm BrandLink:

 

Brand Link

Beim BrandLink-Programm handelt es sich um eine weiterentwickelte Variante des Wire-Programms, das LinkedIn zunächst 2023 ins Leben rief. Ursprünglich konnten Werbetreibende ihre Video-Ads im journalistischen Umfeld – etwa bei Forbes oder der Washington Post – schalten. Seit Mai 2025 bietet LinkedIn auch die Möglichkeit, Werbung als Pre-Roll-Ad in Creator-Videos zu platzieren. Dadurch werden die Anzeigen mit thematisch passenden und relevanten Inhalten gekoppelt. Laut LinkedIn sei dies ein „neuer Weg für Marken, um mit Premium-Videoinhalten relevante Zielgruppen zu erreichen“. LinkedIn-Videos sind ein an Popularität gewinnendes Format: LinkedIn verzeichnete im vergangenen Jahr einen Anstieg der Wiedergabezeit um 36 %.

 

DIe Vorteile für Advertiser*innen

Für seine Inhalte verspricht LinkedIn eindeutige Performance-Vorteile im Vergleich zu anderen Plattformen:
Videoanzeigen hätten dort eine 130 % höhere Completion Rate, eine 23 % höhere View Rate sowie eine 18 % höhere Lead-Wahrscheinlichkeit. Zusätzlich zum BrandLink-Programm und den Thought Leader Ads führte LinkedIn im Juni neue Video-Ad-Optionen ein. Bei den First-Impression Ads handelt es sich um ein neues Format für Single-Day-Kampagnen. Die Videos werden vertikal und im Fullscreen angezeigt. Das Besondere: LinkedIn garantiert, dass die Video-Ad die erste Werbung im Feed ist, die nach dem Einloggen angezeigt wird.

 

Weitere Features

Ein ähnliches Feature sind die sogenannten Reserved Ads. Auch diese erscheinen ganz oben im Feed – allerdings sind hier zusätzlich andere Content-Formate möglich, wie etwa Single Image Ads oder die eingangs erwähnten Thought Leader Ads. LinkedIn vergleicht die Reserved Ads mit der ersten Reihe eines Konzerts: Marken erhalten mehr Sichtbarkeit und genießen eine höhere Aufmerksamkeit.

Zusätzlich ergänzte LinkedIn sein Repertoire an Werbeoptionen durch neue Connected-TV-Funktionen. Connected TV bietet die Möglichkeit, LinkedIn-Promotions im Streaming-Portfolio teilnehmender Publisher*innen zu platzieren. Neben NBCUniversal hat LinkedIn nun auch Paramount als Partner für das targeting-orientierte CTV-Select-Programm gewonnen.

Um das Erstellen von LinkedIn-Video-Inhalten noch effizienter zu gestalten, geht LinkedIn eine Partnerschaft mit Adobe ein. Adobe Express stellt nun LinkedIn-Video-Vorlagen zur Verfügung.

Last but not least hat LinkedIn die sogenannten VAST-Tags eingeführt. VAST steht für „Video Ad Serving Template“. Die Technologie stellt sicher, dass Video-Ads in unterschiedlichen Browsern, Systemen etc. korrekt dargestellt werden. Damit erhöhen sich sowohl die Kompatibilität des Video-Ad-Formats als auch dessen Performance.

Fazit:
Online-Marketing befindet sich in einem stetigen Wandel. Video-Ads bieten eine hervorragende Möglichkeit, Aufmerksamkeit zu generieren und gezielt Zielgruppen anzusprechen. Mit seinen zahlreichen neuen Features positioniert sich LinkedIn als Vorreiter, wenn es darum geht, die beste Plattform für Video-Ad-Kampagnen zu sein.

 

Quellen:

searchengineland.com

socialmediatoday.com

onlinemarketing.de